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Tuesday, 08 July 2008 06:59 |
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Zeit-Online hat einen interessanten Artikel über "Kunst im Netz" publiziert.
»This is not by me!«
Netzkunst macht ratlos: Kann man sie konservieren?
Verkaufen? Wie stellt man sie aus? Und was macht man mit der
Spaßguerilla? Ein Streifzug durch virtuelle Galerien Von Wenke Husmann
Nach einigen einleitenden Überlegungen werden konkrete WebArt Projekte vorgestellt. Zuerst werden einige Kunstprojekte vorgestellt (Seiten 2-3), gefolgt von einem Projekt, in welchem Künstler Ihre Kunstperformances virtuell im Netz vorführen (Kunst in 2Life).
Weiter geht es mit den "Net-Art Generatoren", die Inhalte aus dem Netz zu neuen Collagen verschmelzen und daher auch rechtlich interessante Fragestellungen aufbringen:
Copy-Art Die Website Alt.culture.org wirkt wie
eine Collage, denn sie setzt sich aus Inhalten und Bildern zusammen,
die aus anderen Websites herauskopiert wurden. Das geschieht nicht von
Hand, sondern wird von Programmen erledigt, den Net.art-Generatoren .
Cornelia Sollfrank hat den ersten Generator Ende der neunziger Jahre geschaffen. Als sie
die Serie Flowers von Andy Warhol als Material für ihren
Netzkunstgenerator nutzen wollte, schritten Anwälte des beteiligten
Museums ein, weil sie Klagen der Warhol-Stiftung fürchteten. Dabei
hatte sich schon Warhol mit der Frage nach dem Rechteinhaber
auseinandergesetzt: Eine Reihe seiner Drucke signierte er mit »This is not by me«.
www.guggenheim.org/internetart Internetkunst des Guggenheim Museums
www.ubermorgen.com Netzkünstler, die zum Teil durch den Verkauf von Wählerstimmen auf sich aufmerksam machen
www.artwarez.org Informationen über die Netz- und Konzeptkünstlerin, Cyberfeministin und Hackerin Cornelia Sollfrank
www.0100101110101101.org Site von Eva und Franco Mattes
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Last Updated on Tuesday, 08 July 2008 08:12 |